Im Jahr 2015 möchte ich gerne nach Albanien fahren. Unzählige Schotterstrassen und eine herrliche Landschaft warten auf mich. Bevor das Land in der EU aufgenommen wird, will ich es bereisen. Erste Recherchen habe ich bereits gemacht. Fährverbindungen überprüft und festgestellt, das ab Trieste nach Durres eine Fährlinie besteht. Strassenkarten und ein Reise Know-How Buch über Albanien ist bereits bestellt. Ob ich Alleine oder mit Freunden reisen werde, steht noch in den Sternen.

Ich schreibe hier in loser Folge was läuft in der Planung. Ich hoffe euer Interesse geweckt zu haben.

Diese Offroad Strecken sind mir bei meinen ersten Vorbereitungen in die Hände gefallen. Besten Dank schon jetzt an mdmot!

http://www.mdmot.com/Albanien-Offroad-strecken-GPS-Track.html

Die ersten Fühler sind ausgestreckt, einige Freunde mal unverbindlich angefragt. Ich plane die Tour zu viert. Denn Schotter ist nicht für Alle denselben Spass wie für mich. Unbekannte Gegenden erforschen, herrliche Ausblicke geniessen, kurz, intensiv mich auseinandersetzen mit dem Land welches ich bereisen werde. Für mich ist auch die Erfahrung mit den Menschen in Albanien direkt in Kontakt zu treten zu können wichtig. Meine Vorurteile möchte ich abbauen und diese Reise soll mich dabei unterstützen. Die Literatur zu meiner Planung der Reise ist unterwegs zu mir. Bin ja gespannt über das Buch mit den GPS-Routen. Die Files sind auf einem Stick mitgeliefert.

Erstes stöbern im Tourenbuch, hammermässig. Bilder, Strecken, ein Genuss. Auf dem Stick sind die gpx-Files drauf, aufs Gerät übertragen und gut ists. Wer kommt wohl mit? Eine Zusage habe ich schon. Diese freut mich ganz besonders, verraten wird noch nichts.

News:

In Albanien ist mit der Kreditkarte bezahlen nicht ganz einfach. Ein Bekannter liess mich wissen das es fast unmöglich sei mit der Karte zu bezahlen, also ist Bargeld gefragt. Mal ein wenig recherchieren wie der Bezug an Geldautomaten läuft.

Die erste Zusammenkunft ist Geschichte. Neu im Team ist Rico und seine Partnerin Manu. Nun sind wir zu sechst auf fünf Motorrädern unterwegs. Rico auf einer BMW GS Adventure, Fredy auf seiner Varadero, Walti mit seiner Tenéré XT, Sonja mit ihrer 800er GS von BMW und meine Wenigkeit auf der Africa Twin RD07, meine Principessa.

Die Routen in Albanien stehen nun, alles übertragen auf die Karten. Die GPS-Files sind schon vorhanden. einzig eine Verbindnungsroute muss ich noch im Basecamp planen. So langsam nimmt die Reise Gestalt an. Fähre ist gebucht, von Ancona nach Patras. Von da gehts dann nach Igoumentsia. Dort steigen wir dann in die eigentliche Reiseroute ein.

Reiseroute:

Treffpunkt ist die Raststätte Heidiland, von da fahren wir über den Flüela-Ofenpass. Übers Vinschgau und die Dolomiten auf direktestem Weg nach Trieste.Von da weg gehts auf die Fähre nach Patras Griechenland. Rund zwei Tage werden wir unterwegs sein. Wir werden einige Routen von Mdmot fahren. Wenn ich die Strecken ansehe wird mir jetzt schon warm ums Herz. Ich freue mich auf die Tour mit meinen tollen Begleitern.

Tagesplanung:

Tagesplanung 

 

Sa. 16.5. Anreise nach Ancona Übernachten in Bassano del Grappa.

So. 17.5. Fahrt  von Bassano del Grappa nach Ancona zum Fährhafen, Einschiffen, Kabinenbezug.

Mo. 18,5. Ankunft in Patras Griechenland, Fahrt nach Igoumentsia, Übernachtung.

Di. 19.5. Start der Tour Route A1, Übernachtung

Mi. 20.5. Fahrt auf der Route A2, Übernachtung.

Do. 21.5. Verbindungsroute zu A4, Übernachtung.

Fr. 22.5. Fahrt auf der Route A4, Übernachtung.

Sa. 23.5. Fahrt auf den Routen A5a und A5b, Übernachtung.

So. 24.5. Fahrt auf den Routen A6a und A6b, Übernachtung.

Mo. 25.5. Fahrt auf der Route A7, Übernachtung.

Di. 26.5. Fahrt auf den Routen A8a und A8, bis Koplik, Übernachtung.

Mi. 27.5. Fahrt von Koplik nach Dubrovnik, Übernachtung.

Do. 28.5. Dunbrovnik geniessen, Stadtrundgang auch auf dem Wehrgang, Fahrt auf den Berg  in Dubrovnik, Übernachtung.

Fr. 29.5. Fahrt von Dubrovnik nach Sarajevo, Übernachtung wenn möglich in Sarajevo.

Sa. 30.5. Fahrt von Sarajevo über Mostar, Altstadt besichtigen,dann nach Medugorje Kirche besichtigen dann nach Gradac, Übernachtung.

So. 31.5. Fahrt von Gradac nach dem Berg Sveti Jure, nach Split, Stadtrundgang, Palast des Dioklezian, Übernachtung.

Mo. 1.6. Fahrt von Split nach Sibenik, Stadtrundgang danach weiter nach Trogir, Üernachtung.

Di. 2.6. Fahrt von Trogir nach Zadar, Übernachtung.

Mi. 3.6. Fahrt von Zadar über Rijeka nach Pula, Übernachtung. Verabschiedung Sonja.

Do. 4.6. Fahrt von Pula über Trieste nach Lozzo di Gadore, Übernachtung.

Fr. 5.6. Fahrt von Lozzo di Gadore , Dolomiten nach Zernez (CH), Übernachtung.

Sa. 6.6. Fahrt von Zernez über Julier, Oberalppass nach Altdorf. Klausenpass. Verabschiedung Fredy.

Weiter über die A3-A1 über Gränichen Verabschiedung Manu und Rico nach Hause. Die Tagesziele sind gefixt, Pausen um auch die Städte und Sehenswürdigkeiten anzusehen sind entsprechend geplant. Denn wir rasen nicht, sondern reisen. 

 

Equipment

 

Ausrüstung:

Was ist mitzunehmen? Weniger ist mehr, ein Grundsatz, der aber auf dieser Tour nicht ganz einzuhalten ist. Werkzeug und etwas weniges an Ersatzteilen ist dieses Jahr dabei. In den Albanischen Bergen sind wir auf uns gestellt. Das heisst ein Töff der nicht mehr will, müssen wir selber wieder soweit flott bringen, damit wir bis zum nächsten grösseren Ort kommen. Ich denke das ist machbar. Nachfolgend eine kleine Liste was mit muss.

Werkzeuge, Ersatzteile:

> Kompressor, Reifenheber, Rep.teile für Schläuche und schlauchlose Reifen.

> Kabel, wasserdichte Schraubverbinder, Sicherungen, Leuchtmittel, Kabelbinder und Isolierband.

> Bowdenzüge, Schraubnippel dazu, Schrauben und Unterlegscheiben, Blumenbindedraht.

> Motoroel, 3 Liter Notreserve an Sprit, WD 40.

> Ersatzzurrfixe, Rockstraps, Gepäcknetz.

Die Werkzeuge, Kompressor, Reifenhebel und Ersatzteile sauber versorgt. 

Reiseequipment:

> Funktionsunterwäsche, lang- und kurzärmlig.

> Kulturbeutel, Outdoorseife, Tektoweltuch.

> KLIM Sommerhose, Infernojacket.

> Badesachen.

> Trekkinghose, leichte Trekkingjacke und leichte Sportschuhe.

Gesundheit, First aid:

> Reiseapotheke komplett, vorallem Schmerzmittel, Medis gegen Magen-Darm Geschichten.

> First aid Kit von KLIM.

Die ganze Reiseapotheke ist wasserdicht und staubdicht im Kriega-Drybag verpackt. Für Notfälle ist für alle Teilnehmer unterwegs gesorgt. 

 

Mein Gefährt ist bereit:

 

Am Sonntag, 19. April, habe ich eine ausgedehnte Jurarunde gefahren. Die Koffer sind beladen, sodass ich mal spüren konnte wie es sich anfühlt. Das Fahrwerk ist original, keine Änderungen vorgenommen. Die fahrrt war zügig im korrekten Bereich. Kein pendeln, aufschaukeln oder dergleichen. Fazit, es passt mir sehr. Tagesgepäck kommt in eine Rolle, die kann ich bequem in die Unterkunft mitnehmen. Seht selber wie sie aussieht, meine Africa Twin.

 

Tagebuch:

 

Donnerstag, 14. Mai:

Diesen Tag muss ich nochmals ran. Die Arbeit ruft. Mit meinen Mitarbeitern einen Kran vorbereiten für die Instandsetzung am Kranfahrwerk. Dies bedingt einen Einsatz eines LKW Krans. Die Räder müssen raus und überarbeitet werden an der Lauffläche. Bei der Gelegenheit werden die Radlager ebenfalls instandgesetzt. Am Abend dann die Packliste für die Reise nochmals durchgehen. Nichts vergessen? Hoffe es doch das ich an Alles gedacht habe.

 

Freitag, 15. Mai:

Motorrad ist gepackt, Werkzeuge und Ausrüstung. Für drei Wochen kommt einiges zusammen. Morgen früh gehts los. Ich freue mich sehr auf die Reise. Einige Monate der Planung werden nun in der Reise hoffe ich Erfolg haben.

 

Samstag 16. Mai:

Sonja und ich haben in Kölliken abgemacht. Ihr Hinterreifen ist neu und doch schon hinüber. Ein Buckel drückt mitten in der Lauffläche das Profil nach außen. Motomader ist mein Gedanke. Ein neuer Reifen und Schlauch muss her.  Mit drei Stunden Verspätung treffen wir auch im Glarnerland ein. Nun denn on verra..................

Wir sind unterwegs nach Bassano Del Grappa. Dort übernachten wir das erste Mal. Die rund 500 Kilometer haben wir genossen. Nun eine Mütze schlafen, Morgen geht's weiter nach Ancona.
 
Sonntag, 17. Mai:
 
Wir sind zeitig gestartet in Richtung Ancona. Um zur Zeit anzukommen, rauschen wir auf der Autostrada südwärts. Die Fähre steht bereit und wird noch zu Ende ausgeschifft. Nun dürfen wir rein. Kabine beziehen und ein Feierabendbier genießen. Das Nachtessen fällt klein aus und wir düsen zeitig in die Heja. 
 
 
 
 
 

Montag, 18. Mai:

Wir treffen in Patras ein, ausschiffen und tanken. Dann geht's flott über die Brücke in Richtung Igoumentsia. Am Abend treffen wir ein, suchen uns ein Hotel. Ein feines Nachtessen serviert von der flotten weiblichen Bedienung stärkt uns von der Tagesetappe. Müde fallen wir ins Bett.
 
 
 
 
 
 
 
 
Dienstag, 19. Mai:

Wir fahren unsere erste Route in Albanien. Der Grenzübertritt ist zügig von statten gegangen. Der Beamte ist mürrisch, egal für uns zählt das wir weiterfahren. Schon wenige Meter nach der Grenze begegnet uns der erste Einmannbunker aus der Enver Hoxha Zeit. Zig-Tausende solcher Bunker sind noch vorhanden. Tanken, was für ein Erlebnis. 17 Liter Sprit für 20 Euro. Wenn die Kaufkraft einkalkuliert wird, dann ist der Liter teuer für die Einheimischen. Auf der Weiterfahrt sehen wir einen U-Bootbunker. Ein Relikt aus dem kalten Krieg. Die Strecke ist traumhaft. Kurven, Täler, kleine Pässe. Wir genießen die Fahrt zu unserem ersten Ziel. Ein tolles Hotel erwartet uns. Im Ionian werden wir nächtigen. Ein feines Nachtessen beschließt den tollen Tag.

Mittwoch, 20. Mai:

Weit vor sechs Uhr erwacht. Hundegebelll weckt uns. Der Tag erwacht und die Sonne erhellt die Umgebung und den Strand. Hier muss noch was gehen. Ordnung schaffen, dann kann die Saison beginnen. Die Anderen schlafen noch friedlich. 
Die heutige Strecke war von der Distanz her 155 km. Die große Herausforderung ist nicht im Trouble des Verkehrs unterzugehen. Die Fahrkünste aller Teilnehmer sind sehr kreativ. Auch Fußgänger sind in allen Lebenslagen sehr flexibel. In Fiera steht eine riesige Kraftwerksruine. Dies steht seit Jahren still, denn alle Maschinenteile sind demontiert. Auch alle Gebäude sind ausgehöhlt und keine Einbauten mehr vorhanden. Nun sind wir ein paar Kilometer weitergefahren. Die Villa Lissi war ausgebucht. Unterwegs in einer Wirtschaft den Chef gefragt, er hat grad im Hotel in Pogrove angerufen und uns im Auto erwartet. Tolles Hotel und herrlich gleich am Fluss. Nun ein Feierabendbier genießen und mit einem Nachtessen den Tag ausklingen lassen. 
 
 
 
 
 
 
 
Donnerstag, 21. Mai:

Wow was für eine tolle Strecke nach Permet. Zuerst eine Teerstrasse die wir genüsslich befahren. Der Ausblick in den Canyon ist unbeschreiblich. Wir rollen weiter nach Permet. Nun über die Brücke und schon geht's los mit Offroad. Sonja legt ihre GS mal hin um unsere Einsatzbereitschaft zu testen. 
Aufstellen Krönchen richten, weiter geht's. Herrlich wir genießen den Ausblick und die tolle Strecke. Bald treffen wir auf einen Campingplatz im Nirgendwo. Wir machen Rast trinken was und schmunzeln aber der kleinen Tochter der Familie. Erika so die kleine Maus genießt unser Dasein. Nach der Pause geht's weiter und wir nehmen den Pass an Angriff. Heikle Passagen fahre ich Sonja's Maschine durch und hole meine Prinzessin nach. So erreichen wir das Tal. Links weg und Permet zu. Ein tolles Hotel mitten im Ort mit Überwachung der Kamera der Bank gleich nebenan. Nun ist duschen angesagt und ein Bier. Später gibt's was zum Nachtessen. Herrlich mit meinen Freunden unterwegs zu sein.
 
 
 
 
Freitag, 22. Mai:

Gestern hat der Schalter vom Seitenständer von Ricos BMW einen Steinschlag erwischt. Der Schalter ist hinüber. Nun geht's Morgen nach Tirana einen neuen Schalter einbauen. Die heutige Strecke ist landschaftlich wunderschön. Der Ausblick hat uns gefangen. Unterwegs haben wir die Pilzbunker von Enver Hohxa angesehen. Paranoid wie der Diktator die Einmannbunker überall platzierte. Die haben sogar Ösen um mit einem Kran diese zu setzen. Beim Pass haben wir größere Kaliber gesehen. Aber der Zweck und die Anordnung sind uns nicht klar geworden. Mehr als einmal haben wir Ricos Schalter vom "böckelen" befreit. So ist die Weiterfahrt ein Schmarrn, die Lösung ist in Sicht. Unterwegs haben wir in der Taverne einen Fisch uns zu Gemüte geführt. Herrlich er hat sehr fein geschmeckt. Nun ein gutes Nachtessen zusammen genießen. Das Briefing ist mit einem feinen Bier abgehandelt. Wir haben einfach das Bedürfnis uns kurz auszutauschen und den Tag Revue passieren zu lassen. 
 
 
 
 
 
 
 
 

Samstag, 23. Mai:

Heute fahren Manu und Rico nach Tirana, das Seitenständerschalterproblem lösen. Nun denn BMW hat keinen aktiven gescheiten Beitrag geleistet, denn die haben das Ersatzteil trotz Zusicherung nicht vor Ort. Hampelmannfirma, echt. Ein Bekannter eines Mech hat dann das Kabel durchgeschnitten und siehe da, sie läuft. Premiumtöff??? Das ich nicht lache, eher ein Geldfabriziertöff, aber nicht Premium.  Wir sind unterwegs auf der A5a, deftig und anspruchsvoll. Einige Male lag Sonja's Töff schön hingelegt da. Aufstellen, weiterfahren, lachen und die Landschaft genießen. Nach rund 8 Stunden sind wir durch, 80 km Hard Trail liegen hinter uns. Rico sendete ein SMS , eine halbe Stunde später erhält er unseren Standort, leider ist Manu und er schon zu weit und vor Burell. Wir telefonieren und legen uns eine Umfahrung zurecht. Morgen ist Rico auf der A6a unterwegs und wir treffen uns am Endpunkt der Route. Noch ein feines Nachtessen und zeitig ins Bett. Mich dünkts wir seien nur am Essen. Morgen gibts Stecke die wir zurücklegen um unseren Treffpunkt zu erreichen.


 
 
 
 
 
 
 
 
 

Sonntag, 24.Mai:

Nun sind wir Alle beisammen, Ricos GS läuft wieder. Der rote und weiße Faden kurzgeschlossen und gut ist. Wir  drei anderen sind eine tolle Route über die Berge gefahren. Die Gegensätze sind sehr groß. Fette BMW's und Mercedes neben uralten Mercedes 310er Bussli. Wir erreichen Peshkopie. Sehr ärmlich und mitten im Ort eine tolle Straße mit einem tollen Hotel. Wir beziehen Quartier. Ein Bier als Debriefing und einen Schwatz mit eben angekommenen Vorarlbergern. Sie wollen nach Kukes. Eine Strösseler ist dabei, naja sie werden wohl sehen was geht. Morgen werden wir eine Alternativroute fahren, denn der Tag den wir hintendrein sind, wollen wir wieder reinholen. Denn Sarajevo ist ein muss.

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Montag, 25.Mai:

Wir sind in Puka angelangt. Das Hotel tuts für eine Nacht, aber wie beworben Wanderferien mache ich sicher nicht hier. Durch die Berge sind wir von Peshkopie über Kukes hierher nach Puka gelangt. Die Strecke der SH31 entlang ist der Hammer herrliche Landschaft begleitet uns. 
Die nachfolgende Straße ist recht und schlecht beieinander, größere und kleinere Schlaglöcher treffen wir an. Unter dem Kürzel  E 851 ist sie doch eine Fernverkehrsstrasse.  Morgen werden wir entscheiden ob wir die A8b fahren. Es kommt auf das Wetter an, denn wir fahren nur wenn es trocken ist. 

 
 
 
 
 
 
 
 

Dienstag, 26. Mai:

Heute gings weiter nach Koplik. Shkoder durchfuhren wir Jeder fährt so wie er gerade lustig ist. Fussgänger Velofahrer Autos und Ladtwagen wuseln durch die Stadt. Die Route A8b fahren wir bis auf den Thetepass. bis zur Passhöhe bereits geteert schade drum. Nun sind wir an der Grenze zu Montenegro. Morgen nehmen wir den Weg nach Dubrovnik unter die Räder. 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Mittwoch, 27. Mai:

Heute Morgen haben wir  Albanien verlassen. Über Montenegro fahren wir nach Dubrovnik. Uns beeindruckte der Blick auf die Hafendtadt Kotor. Herrliche Passtrasse führt uns runter an die Küste. Zügig kurven wir der Küste entlang. Der Grenzübertritt nach Bosnien Herzegovina geht ohne Probleme. Freundlich fertigt uns der Zöllner ab. in Trebijne flicken Rico und ich den Hinterreifen deiner GS. Ein Nagel hat die Lauffläche durchstochen. Einen Flick reinkleben und paar Minuten später ghets weiter. Nun geniessen wir die Altstadt mit einem feinen Nachtessen. 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Donnerstag, 28. Mai:

Heute haben wir unseren Ruhe und Genusstag. Dubrovnik mit seiner Altstadt wartet auf uns. Ragusa ist der alte Name der Stadt. Knapp 25 Jahre ist es her als im Yugoslavienkrieg Dubrovnik angegriffen wurde. Das Museum auf dem Berg erzählt davon. Serben und Montenegriner griffen die Stadt an. Sinnlose Opfer und grosse Schäden wurden angerichtet. Wie sinnlos doch der Krieg war. Morgen gehts weiter nach Sarajevo. Die Stadt anschauen und die Geschichte des Krieges verfolgen. 

 
 
 
 
 
 
Freitag, 29. Mai:

Von Dubrovnik fahren wir nach Sarajevo.  Durch Wälder durch Schluchten gehts Kurve um Kurve. Gegen Sarajevo in der Republik Srpska sehen wir erste Kriegsruinen. Beim Mittgessen erzählt uns ein Serbe das sie keine Faschisten seien sondern friedlich. Bezug nahm er auch auf Hitler und lobte die serbischen Partisanen. Im Gegenzug seien die Kroaten Faschisten. Wir wissen es besser und lassen ihn in deinem Glauben. Wir lassen es sein in politische Diskusdionen verwickeln zu lassen. Abends fahren wir mit der Strassenbahn in die Stadt. Die Kiste rumpelt und holpert dem Zentrum zu. Auch da begnen wir Einschusslöcher und Gransteinschläge. Der Krieg war hinterhältig und feige. Die Zivilbevölkerung litt unter den Heckenschützen. Nur ein Tunnel vom Flughafen her ermöglichte die Versorgung mit Waffen Munition und Nahrung. Die Stadt ist lebendig und quirlig. In der Altstadt flanieren die Leute und geniessen den Start ins Weekend. Der Muezzin ruft zum Abendgebet. Beide Glaubensgemeinschaften leben nebeneinander. Mit einem feinen Nachtessen beschliessen wir den Tag. 

 
 
 
 
 
 

Samstag, 30. Mai:

Wir fahren los aus Sarajevo Richtung Mostar. Herrliche Gegend bewaldet mit Feldspitzen. Die Strasse kurvt das Tal entlang. Wir treffen in Mostar ein. Leider im Vergleich zum letzten Jahr eine Kilbi geworden. Der Parkplatz wird von aufdringlichen Jungs bewacht. Die Beiden haben wir abgewimmelt. 
Bald ziehen wir weiter in Richtung Kroatien.  Die Ausreise aus Bosnien und Einreise nach Kroatien braucht Zeit. Die Grenzer nehmen es genau. Nach dem Übertritt fahren wir zügig Richtung Ploce und Gradac. Hier übernachten wir und geniessen ein feines Nachtessen unten am Meer. 

 
 
 
 
 
 

Sonntag, 31. Mai:

Wir fahren los von Gradac nach Split. die unterkunft war zwiespältig das Morgenessen war nicht bereit und der Koch hatte eine "Sauluune". Wir lassen das Frühstück sausen und fuhren los. Der Berg Sveti Jure ruft. Wir nehmen die Strecke in Angriff nachdem mein Navi kurz vor der Abzweigung mit zweimaligem schwarzen Bildschirm mich beglückt hat. In Split haben wir ein tolles Hotel am Meer. Mit dem Bus fahren wir in die Altstadt. Nun ein gutes Nachtessen zum Tagesabschluss. 

 
 

Montag, 1. Juni:

Wir fahren von Split über Trogir nach Sibenik. Die Küste ist wunderschön ein Ausblick der seinesgleichen sucht. On Trogir machen wir eine Pause. Die Weiterfahrt ist ein wenig chaotisch aus Trogir raus. 
Wir entscheiden uns nicht in Trogir sondern in Sibenik zu übernachten. Ein Hotel ist schnell gefunden. Wir bummeln durch die Altstadt und sehen uns um. Die verwinkelten Gassen faszinieren uns. Spontan picjnicken wir an der Uferpromenade. Eine Glace wird uns den Abendessen  versüssen. 

 
 
 
 
 

Dienstag, 2. Juni:

Von Sibenik fahren wir nach Zadar und weiter zur Insel Pag. Die Kargheit sind das wunderschöne an der Landschaft. Wir geniessen die Fahrt. Die Insel zieht uns in den Bann. Wir fahren schon an Biograd zur Insel rüber und fahren gemütlich bis zum Fährhafen. Übersetzen nach Zadar und weiter zur eben erwähnten Insel Pag. Vom Fähranleger sind es noch eine gute Stunde nach Senj. Da nächtigen wir im Hotel Art. Ein feines Nachtessen mit Fisch Fleisch und Spaghetti beschliesst den tollen Tag. 

 
 
 
 

Mittwoch, 3. Juni:

Wir fahren von Senj nach Pula Alles der Küste entlang durch Rijeka durch. Heute ist es sehr warm um 10 Uhr schon 27 Grad.  Unterwegs genehmigen wir uns ein Picknick. 
In Pula finden wir ein altes gutes Hotel. Wir geniessen einen Nachmittagsbummel durch die Stadt. Das Nachtessen fällt vorzüglich aus. Nun ein Bier in der Allee. 

 
 

Donnerstag, 4. Juni:

Heute fahren wir von Pula nach Cortina d Ampezzo. Es geht nach Hause. Der Tag ist schön Sonne satt. Wir schwitzen ziemlich in denTöffkleiden. Im Refugio Fabbro beziehen wir spontan unser Quartier. Das Nachtessen ist der Hammer nebst Tagliatelle gibts feine Rösri mit Käse dazu Polenta und Speck. Zuletzt ein feiner gemischter Salat. Ein Bier und Espresso mit Grappa runden das Essen ab. Müde fallen wir in unsere Betten. 

 
 
 

Freitag, 5. Juni:

Vom Rigugo Fabbro fahren wir über Cortina, den Passo di Falzarego und Grödner Joch nach Bozen. Viele Töffler fahren mehr als Grenzwertig. Wir hoffen das Alle Abends gesund heimkommen. Wir nehmen nach Mersn das Stilfser Joch und den Umbraul unter die Räder. Als Dessert den Ofenpass nach Zernez. Im Hotel Spoel nöchtigen wir einletztes Mal als Tourteam. 

 
 
 
 
 

Samstag, 6. Juni:

Wir fahren los lassen Zernez hinter uns. Richtung St. Moritz und über den Julierpass nach Tiefencastel. Ein kurzer Tankstopp und weiter gehts. Ein WC halt auf dem Parkplatz kurz nach Chur beschert mir ein Paar Wienerli was habe ich ab meinen Kollegen gelacht. Im Glarnerland verabschieden wir uns voneinander. Drei Wochen die uns viel gezeigt haben uns als Team zusammen geschweisst. Ohne Unfälle oder gravierender Probleme an den Motorrädern sind wir glücklich zu Hause angekommen. 
 
 
 
 
 
 

Eine tolle Reise ist Geschichte, viele Erinnerungen bleiben uns an die tollen Tage zusammen. Das wir alle wieder gesund zu Hause angekommen sind, ist nicht selbstverständlich. Denn sind doch die Verkehrsverhältnisse nicht nach unseren Vorstellungen. Mit vorausschauend fahren, defensiv sich auf der Strasse bewegen, dann passts. Die Fotos kommen nach und nach jeden Tag rein. Da bitte ich noch ein wenig um Geduld.