Im Sommer des letzten Jahres war ich in der Region um Verdun unterwegs. Die Eindrücke der Geschichtstour versuche hier zu verarbeiten. Die Geschichte zu erfahren mit dem Motorrad ist eine besondere Erfahrung. Sehr eindrücklich sind in den Wäldern die Granttrichter. Wie wenn ein Riese mit der Hand Löcher in den Boden gegraben hätte. Über 60 Millionen Granaten wurden während des Krieges an dieser Front abgefeuert. Die Soldaten befanden sich in einem Stellungskrieg der einen hohen Blutzoll forderte. Bilder auf den Hinweistafeln sprechen eine deutliche Sprache. Abgeschossene Bäume und ein völlig umgegrabener Boden der Granateinschläge haben mich sehr nachdenklich gestimmt.

 

Fast 100 Jahre sind seit Ende des Krieges vergangen. Noch immer sind die Spuren sehr deutlich zu erkennen.

 

Das Städtchen Fleurie ist vollständig vom Erdboden verschwunden. Die Trichter zeugen vom Kampf um den strategisch wichtigen Punkt in der Frontlinie.

 

 

Ganz in der Nähe des Gites ist das Monumet der Amerikaner. Sie traten gegen Ende des ersten Weltkrieges in den Krieg auf Seite von Frankreich ein.

 

Das Monument ist sehr gross, in der Mitte ist ein Relief der Front. Darauf ist ersichtlich wo die Befestigungslinie verlief.

 

 

Quer über die Ardennen verlief die Front.

 

 

Die Ardennen waren im zweiten Weltkrieg wiederum eine Frontlinie. Hitler startete hier eine Gegenoffensive um die Aliierten zurückzudrängen. Der Angriff gelang, hohe Verluste mussten die Aliierten verzeichnen.

 

 

 Riesige Gräberfelder der gefallenen Soldaten sind überall rund um Verdun aufzufinden. Eine Reise die mich Nachdenklich zurückliess, mit der Frage Warum? Eine Antwort ist nicht zu finden, grade eben sehen wir was Weltgeschichtlich abläuft im arabischen Raum. Die Menschen sind nicht mehr bereit die Unterdrückung der Regime hinzunehmen. Hoffentlich ist es ein Kampf für eine bessere Welt.